Nachbericht :Planungswerkstatt der Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier

Am 17. Januar fand im Cafe Nr 5 auf dem Schwalbenhof in Berverath die diesjährige Planungswerkstatt der Demokratiewerkstatt Rheinisches Revier statt. Rund 20 Teilnehmerinnen und Teilnehmer kamen zusammen, um gemeinsam neue Akzente für 2026 zu setzen.
Im ersten Teil der Werkstatt stand ein Rückblick auf das vergangene Jahr. Dabei wurde deutlich, wie erfolgreich und vielfältig die Aktivitäten der Demokratiewerkstatt und des Cafe Nr 5 waren. Möglich wurde dies vor allem durch das Engagement zahlreicher Bürgerinnen und Bürger sowie durch die enge Zusammenarbeit mit zivilgesellschaftlichen Organisationen. Die umgesetzten Formate und Aktivitäten haben insbesondere das Cafe Nr 5 als lebendigen Treffpunkt für Austausch, Beteiligung und politische Bildung etabliert.
Daran anschließend gab es einen Ausblick auf bereits geplante Aktivitäten. Neben den schon geplanten Aktivitäten wurden in einer offenen und konstruktiven Arbeitsphase neue Formate gesammelt und diskutiert.
Die Ideensammlung reichte von Lesungen und Filmabenden zu gesellschaftlich relevanten Themen über kleine Konzertformate in der benachbarten Berverather Kapelle bis hin zu offenen Singangeboten. Auch Kreativangebote wie Geschirrgestaltung oder kreative Schreibworkshops sind angedacht. Darüber hinaus wurde über mögliche Sportevents nachgedacht, etwa ein Basketballturnier oder ein gemeinsames Laufevent. Für alle Angebote gilt, sie sollen neue Zielgruppen ansprechen und Gemeinschaft erlebbar machen.
Ein zentrales Thema war zudem die Fortsetzung des „Café an der Kante“. Hier wird sich künftig insbesondere die Gruppe „Alle Dörfer bleiben“ engagieren, um das Format organisatorisch mitzutragen und weiterzuentwickeln.
Auch wurde über die Profilschärfung von Kunst- und Kulturveranstaltungen diskutiert. Dabei ging es vor allem um die Frage, wie Geschichte und Protestkultur im Rheinischen Revier zukünftig erzählt werden soll. Einigkeit bestand darüber, dass es Orte braucht, die dies sichtbar machen, bündeln und zur Diskussion stellen.
Die Planungswerkstatt zeigte einmal mehr, wie viel Ideenreichtum, Motivation und Engagement die Menschen mitbringen. Eine vielversprechende Grundlage für ein engagiertes und vielfältiges Programm im kommenden Jahr.